[Hilfe!] Der Versicherungsmarkt für Hebammen bricht zusammen

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Nun hat auch die letzte übrig gebliebene Versicherungsgesellschaft verkündet, dass sie aus der Haftpflichtversicherung für Hebammen aussteigt.

Das heißt, dass ab 1. Juli 2015 freiberuflich tätige Hebammen in Deutschland keine Haftpflichtversicherung mehr haben.

Für die Hebammen bedeutet dies das berufliche Aus, denn ohne Versicherung dürfen sie nicht arbeiten.

Wenn Euch die Zukunft der Hebammen am Herzen liegt, unterschreibt die PetitionDie ersten 100 Tage Amtszeit nutzen – Lieber Herr Gröhe (@groehe), wir fordern Sie auf, einen konkreten Hebammenrettungsplan zu erarbeiten!“ auf Change.org.

Ruth Pinno, Vorsitzende des Bundes freiberuflicher Hebammen Deutschlands e.V. (BfHD) verdeutlicht: „Das bedeutet Berufsverbot für die freiberuflichen Hebammen, denn ohne Haftpflichtversicherung dürfen wir weder Geburten zu Hause, im Geburtshaus oder als 1:1-Beleghebamme in der Klinik betreuen noch Schwangeren- und Wochenbettbetreuungen annehmen. Der Markt für die Versicherung von Hebammen reguliert sich nicht mehr selbst. Die Folgen sind dramatisch, der Beruf ist akut von der Vernichtung bedroht.“

In den vergangenen Jahren sind immer mehr Hebammen aus dem Beruf und insbesondere aus der Geburtshilfe ausgestiegen, da die Haftpflichtprämien überproportional stark gestiegen sind. Für freiberuflich in der Geburtshilfe tätige Hebammen hat sich die Prämie in den letzten zehn Jahren trotz abnehmender Schadenszahlen verzehnfacht bei weiterhin niedriger Vergütung.

Quelle: http://www.hebammenverband.de/aktuell/nachricht-detail/datum/2014/02/13/artikel/versicherungsmarkt-fuer-hebammen-bricht-zusammen/

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